• 26.09.2021 2:48

Die Rock-Dinos der Rolling Stones trauern um Schlagzeuger Charlie Watts

Der Schlagzeuger der Rolling Stones Charlie Watts ist ist am Dienstag, den 24. August 2021, im Alter von 80 Jahren in London gestorben.

Der ehemalige Jazzmusiker war der Taktgeber der Stones und gab der Band auch den Swing. Charlie Watts wurde dann Schlagzeuger der größten Rock-Band aller Zeiten. Und weil die Band nur so gut ist wie der Drummer, verliert die Band nicht nur einen Mann, sondern auch viel ihres Spirits.

“Charlie war ein geschätzter Ehemann, Vater und Großvater und als Mitglied der ‘Rolling Stones’ auch einer der großartigsten Schlagzeuger seiner Generation”, hieß es in dem Statement vom Abend.

Probleme mit der Gesundheit hinderten Watts, Anfang August bei der Wiederaufnahme der US-Tournee der Band dabei zu sein. Eine kurzfristig notwendige Operation sei erfolgreich gewesen aber Watts müsse sich noch mehrere Wochen erholen. Leider hat diese Erholung nun nicht mehr stattgefunden.

Geboren in Nordlondon, entdeckte Watts schon früh seine Liebe zu Jazz und Blues. Nach den Geschichten bastelte er sich aus einem alten Banjo sein erstes Schlagzeug – damit begann eine jahrzehntelangen Karriere mit diversen Jazz-Formationen und im weitern dann mit den Rolling Stones.

Dabei kam er als Schlagzeuger erst ein halbes Jahr nach dem ersten Auftritt der Rolling Stones im legendären Londoner Marquee Club dazu. Watts Entscheidung zum Wechsel machte sich bezahlt, musikalisch und finanziell. In einem Interview mit dem britischen “Telegraph” sagte er rückblickend, die Stones hätten eben das Glück und das Geld gehabt, viel Zeit im Studio verbringen zu können und hätten daher viel ausprobieren können.

Als Drummer sitzt man ja meistens im Hintergrund und auch Privat mied er im Gegensatz zu Sänger Mick Jagger und Gitarrist Keith Richards das Rampenlicht. Watts war es auch der die Steine zusammenhielt, wenn sich Jagger und Richards über Jahre hinweg immer wieder verkrachten.

Watts war ein paar Jahre älter als die anderen Stones, und schon seit Jahren, als er dünner und durchsichtiger wurde, fragte man sich, wie lange er die Strapazen des Tourenlebens durchhalten könne. Er hat durchgehalten, und deshalb war jeder irgendwie der Meinung, dass er ewig leben würde.

 

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