• 9.10.2026 4:37

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Dolly PartonFoto von Wes McFee auf Unsplash

Falls du es noch nicht mitbekommen hast: Dolly Parton ist tot. Die Country-Legende starb am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren in Nashville – nach eigenen Angaben ihres Teams „nach einem tapferen, kurzen Kampf gegen Krebs“. Die Nachricht kam zuerst von ihrem Neffen Bryan Seaver, der in einem Video auf Instagram im Namen der Familie sprach. Erst danach bestätigte ihr Sprecher Marcel Pariseau offiziell die Krebserkrankung als Todesursache. Sie starb im Vanderbilt-Ingram Cancer Center in Nashville, umgeben von ihren Liebsten. Welche Krebsart es war, welches Stadium oder wann genau die Diagnose gestellt wurde, hat die Familie bis heute nicht veröffentlicht – und das ist ihr gutes Recht.

Die Gesundheitsprobleme davor

Wenn du dich fragst, ob es Vorzeichen gab: ja, durchaus. Schon im September 2025 verschob Dolly ihre geplante Konzertreihe in Las Vegas, ursprünglich für Dezember 2025 angesetzt, auf September 2026. Grund waren laut ihr „gesundheitliche Herausforderungen“ und notwendige medizinische Eingriffe.

Im März 2026 zeigte sie sich beim Dollywood-Saisonstart noch einmal öffentlich und sprach offen darüber, wie sehr sie die Trauer um ihren im März 2025 verstorbenen Ehemann Carl Dean körperlich mitgenommen hatte – nach fast 60 gemeinsamen Ehejahren.

Im Mai 2026 sagte sie die Las-Vegas-Residenz dann endgültig ab. In einem Video erzählte sie mit ihrem typischen Humor, dass man ihr „mehr Nierensteine im Jahr heraushole als aus einem Steinbruch in Rockwood, Tennessee“ – ein wiederkehrendes Problem, das sie schon länger begleitete. Auch ihr Immun- und Verdauungssystem seien „durcheinandergeraten“. Die Medikamente machten sie zudem schwindelig, weshalb sie einer energiegeladenen Bühnenshow noch nicht gewachsen war.

Mitte August musste sie dann kurzfristig einen Auftritt in Dollywood absagen, weil sie mit Dehydrierung und Schwindel kämpfte. In einem Interview mit „People“ am 21. August sprach sie von „harten Zeiten mit meiner Gesundheit“. Wenig später wurde sie in dieser Woche stationär aufgenommen – vier Tage vor ihrem Tod.

Wichtig dabei: Nierensteine, Schwindel oder Dehydrierung wurden von ihrem Team nie offiziell als frühe Symptome der Krebserkrankung bestätigt. Es wäre also reine Spekulation, diese Beschwerden im Nachhinein automatisch als Vorboten des Krebses zu deuten – auch wenn die zeitliche Nähe genau das nahelegt.

In der öffentlichen Darstellung untergegangen

Häufig liest man verkürzt, Dolly habe „ein paar Auftritte“ verschoben. Tatsächlich hat sie ihre komplette Las-Vegas-Residenz erst um neun Monate verlegt und dann ganz gestrichen – und trotzdem betont, weiterhin an Projekten wie ihrem Nashville-Hotel, einem Museum und ihrem Broadway-Musical „Dolly: A True Original Musical“ zu arbeiten.

Ihr Vermächtnis

Über die Musik hinaus – „Jolene“, „9 to 5“, „I Will Always Love You“ – bleibt Dolly Parton vor allem als Mensch in Erinnerung: elffache Grammy-Gewinnerin, mehr als 100 Millionen verkaufte Tonträger, 2022 in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen, und mit ihrer Leseförderinitiative Imagination Library eine der größten Wohltäterinnen der USA.

Die Familie plant eine private Trauerfeier im engsten Kreis. Wenn du ihr gedenken möchtest, bittet die Familie um Spenden an die Imagination Library statt Blumen – öffentliche Beileidsbekundungen sind über ihre offiziellen Kanäle und die Website der Organisation möglich.



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