Baschi

Baschi

Baschi (bürgerlich Sebastian Bürgin) ist ein Schweizer Popsänger. Er wurde bekannt durch die erste Staffel der Castingshow MusicStar, die zwischen November 2003 und März 2004 im Programm des Schweizer Fernsehens ausgestrahlt wurde. Obwohl er damals als Sechstplatzierter frühzeitig ausgeschieden war, war er von der Plattenfirma Universal unter Vertrag genommen worden. Die Anzahl seiner Alben beläuft sich inzwischen auf sieben.

Karriere

Baschi wollte nach eigener Aussage nie Musik machen und fürchtet jeden Auftritt (auch weil er sehr oft hörte, dass seine Stimme für den Gesang nicht geeignet sei).

Seine erste Single „Diis Lied“ startete etwas unglücklich in die Charts: Da ex libris die Single für 3,90 CHF verkaufte – 10 Rappen zu wenig, um die Aufnahmekriterien für die Schweizer Charts zu erfüllen – stieg „Diis Lied“ mit den übrigen Verkäufen nur auf Rang 29 ein. Mit den verkauften Singles von ex libris hätte Diis Lied Platz 3 erreicht. Die folgenden Singles waren wesentlich erfolgreicher.

Sein erstes Album „Baschi“ (2004) hat wie das zweite „Irgendwie Held“ (2005) Gold-Status erreicht. Das dritte Album „Fürs Volk“ (2007) erlangte sogar Platin-Status.

Baschi war 2006 Teilnehmer der Doku-Soap „Der Match“ des Schweizer Fernsehens, in der achtzehn prominente Schweizer unter der Anleitung eines professionellen Trainerteams ein einwöchiges Fussball-Trainingslager absolvierten. Er steuerte mit „Bring en hei“ den Titelsong zur Sendung bei. Das von Roman Camenzind, Baschi und Hank Merk geschriebene Lied weist aufgrund des einfachen Refrains Ähnlichkeiten mit «Three Lions» von The Lightning Seeds auf und beschreibt die Leidenschaft eines Fans zum Fussball. Der Song ging auf Platz 1 der Schweizer Single-Hitparade, hat Doppelplatin-Status erreicht und wurde 60’000 Mal verkauft.

Ab 10. April 2007 sendete das Schweizer Fernsehen die Doku-Soap „Baschi National„. Sie sollte aufzeigen, was es alles braucht, um den Musiker-Traum zu leben, indem Szenen aus seinem privaten und beruflichen Alltag eingefangen wurden. Parallel dazu wurde die Single „Wenn das Gott wüsst“ veröffentlicht, deren Text sogleich zu heftigen Kontroversen führte. Mit Platz 3 von „Wenn das Gott wüsst“ in der Schweizer Hitparade – ist Baschi der einzige Mundartkünstler der je drei Top-3-Hits landen konnte. Die Single „Fürs Volk“ wurde nur digital veröffentlicht, stieg am 20. Mai 2007 in die Schweizer Single-Hitparade ein (Höchstposition 18).

Das Album „Fürs Volk“ stieg am 3. Juni 2007 auf Platz 1 der Schweizer Hitparade ein. Baschi arbeitete bisher bei allen drei Alben mit dem Schweizer Musikproduzenten Roman Camenzind zusammen.

Der am 2. Mai 2008 als Remix-Version erschienene Song „Bring en hei“ wurde als EM-Song der Schweizer Nationalmannschaft ausgewählt und vom Österreicher Mario Lang und dem Deutschen Oliver Pocher adaptiert. Am 18. April 2008 trat Baschi mit Lang beim Amadeus Austrian Music Award auf und interpretierte mit ihm eine Mischversion des Songs.

Am 2. November 2008 war Baschi in der Sendung Die grössten Schweizer Hits mit seinem Song Bring en hei nach der Qualifikationsrunde in der Kategorie «Jung & Alt» in der Finalsendung der dritten Staffel.

Versuche auf Hochdeutsch

Anfang 2010 kam er mit dem hochdeutsch gesungenen Lied „Unsterblich“ auch in die deutschen Charts. Das Lied gehört zum Soundtrack des Films Zweiohrküken und läuft im Abspann.

Am 24. Juni 2010 erschien auf der 20 Minuten online Webseite ein Video von Baschi in dem er den exklusiv für die Gratiszeitung geschriebenen Song Schiri präsentiert. Der Song geht an die schlechten Leistungen der Schiedsrichter der Fussball WM 2010.

Sein erstes hochdeutsches Album „Auf großer Fahrt“ war ursprünglich für Juni 2010 geplant. Veröffentlicht wurde aber im September 2010 zunächst nur eine Version in Schweizerdeutsch. Im Dezember 2010 wurde ein weiteres schweizerdeutsches Album „Neui Wält“ veröffentlicht. Im Mai 2011 folgte dann die Ausgabe von „Auf großer Fahrt“ in Hochdeutsch.

Im März 2013 trennte sich Baschi von seiner langjährigen Freundin Katy Winter. Ob das Vorlage für sein Album „Endstation. Glück.“ war, liegt im Bereich der Spekulationen.

Seit 2013 betreibt Baschi, zusammen mit seinem langjährigen Gitarristen Philippe Merk, das Tonstudio Rebel-Inc. in der Nähe von Basel.

Im Jahr 2015 veröffentlichte er sein siebtes Studioalbum „Zwüsche dir und mir„. Im Animationsfilm Zoomania, der im Frühjahr 2016 in die Kinos kam, lieh er dem Chauffeur Manchas die deutsche Stimme.

Das Album „1986„, das 2018 erschienen ist, nimmt Baschies Geburtsjahr als Titel.

 

×