Beschreibung
Das Eurodance-Phänomen
Als Mad’house im Jahr 2002 ihre Cover-Version von Madonnas Klassiker „Like A Prayer“ veröffentlichten, spalteten sie die Musikwelt: Für die einen war es die perfekte Club-Hymne, für die anderen ein Sakrileg am Pop-Original. Doch der Erfolg gab dem Projekt recht.
Der Sound: Zwischen Hommage und Club-Beat
Die französische Formation rund um die Sängerin Bimbam (Céline Duchange) setzte auf das bewährte Erfolgsrezept der frühen 2000er:
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Tempo: Das Original wurde deutlich beschleunigt und in ein Eurodance/House-Gerüst gepresst.
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Vibe: Der spirituelle Unterton von Madonna wich einem treibenden Beat, der perfekt für die Großraumdiskotheken der Ära war.
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Gesang: Die Vocals orientieren sich stark am Original, verzichten aber auf Madonnas Tiefe zugunsten einer glatteren, radiotauglichen Produktion.
Erfolg und Wirkung
„Like A Prayer“ war ein massiver Charterfolg und erreichte in zahlreichen europäischen Ländern (darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz) die Top 5.
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Trendsetter: Mad’house löste eine Welle von Madonna-Covern aus (das Album Absolutely Mad bestand fast nur daraus).
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Nostalgie-Faktor: Heute gilt der Track als ikonisches Beispiel für den „Vocal House“ der Jahrtausendwende.
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